Teilnehmer am Responsible-Care-Landeswettbewerb 2016 geehrt – zwei bayerische Siegerprojekte gehen beim Bundeswettbewerb an den Start

Responsible Care feiert im Jahr 2016 das 25-jährige Bestehen in Deutschland. Damit ist diese weltweite, freiwillige Initiative für verantwortungsbewusstes Handeln in den Bereichen Umwelt, Sicherheit und Gesundheit seit einem viertel Jahrhundert integraler Bestandteil der deutschen chemischen Industrie. Die Erfolgsstory der Initiative lässt sich dabei nicht nur anhand vieler Fakten und Zahlen belegen (siehe ausführliches Informationspaket) – Responsible Care wird anhand ganz konkreter Projekte und Beiträge vor Ort in den Unternehmen mit Leben erfüllt. So dient der alljährliche Responsible-Care-Wettbewerb dazu, dieses firmenindividuelle Engagement aufzuzeigen, anzuerkennen und zum Nachmachen wie auch zu neuen Ideen zu inspirieren. Die Mitgliedsfirmen des VCI-Landesverbandes Bayern waren daher unter dem Motto „25 Jahre Responsible Care – Unser bestes Projekt“ wieder aufgerufen, ihre Projekte einzureichen.

 

Bereits Anfang Mai hatte eine unabhängige und sachkündige Jury sich der gleichwohl schwierigen wie spannenden Aufgabe angenommen, über die Einreichungen der bayerischen Mitgliedsunternehmen zu beraten. Die Jury bestand dabei aus Frau Monika Rauh (Leiterin des Referats für Grundsatzfragen der Industrie, Chemieindustrie, Holz und Papier, Textilindustrie im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie), Herrn Prof. Dr. Bernd Scheel (Fachmann für Branchenprävention in der chemischen Industrie bei der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie) sowie Herrn Dr. Michael Rumberg (Geschäftsführer des Umweltclusters Bayern und Experte für Umwelt- und Klimapolitik).

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v. l.: Herr Dr. Michael Rumberg, Frau Monika Rauh, Herr Prof. Dr. Bernd Scheel,

 

Anlässlich des Festvortrags im Rahmen der Mitgliederversammlung der Bayerischen Chemieverbände mit zahlreichen geladenen Gästen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Gesellschaft verkündete der Vorstandsvorsitzende Dr. Günter von Au schließlich die mit Spannung erwartete Entscheidung der Jury. Diese hatte diesmal gleich zwei Siegerprojekte aus unterschiedlichen Handlungsfeldern der Responsible-Care-Initiative auserkoren:

 

Im Handlungsfeld „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“ das Projekt „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ der Firma Roche Diagnostics GmbH in Penzberg, das die Jurymitglieder als ein besonders umfassendes Beispiel des betrieblichen Gesundheitsmanagements mit hoher Wirksamkeit und Vorbildcharakter überzeugt hatte. Und im Handlungsfeld „Umweltschutz“ das Projekt „Hochwirksame und umweltfreundliche Hydrophobierungsmittel“ der Firma Rudolf GmbH in Geretsried, das die Jury im Hinblick auf Innovationen und kontinuierliche Produktverbesserungen über 14 Jahre hinweg zur Minderung des Umweltrisikos durch den Ersatz bedenklicher Stoffe hervorhob.

 

Neben den Siegerprojekten wurden auch alle weiteren Projektbeiträge durch den Vorstandsvorsitzenden ausgiebig gewürdigt. Der Responsible-Care-Landeswettbewerb verdeutlichte dabei einmal mehr, dass verantwortungsvolles Handeln in der chemischen-pharmazeutischen Industrie keine Floskel, sondern gelebte Realität ist – jedes Projekt ist somit ein echter Gewinn für die ganze Branche. Die beiden bayerischen Siegerprojekte werden sich darüber hinaus auch noch im bundesweiten Responsible-Care-Wettbewerb messen und die Firma Rudolf darf sich dabei zusätzlich noch für die Nominierung als bayerischen Kandidaten für das Rennen um die Vergabe des speziellen Mittelstandspreises auf Bundesebene freuen – es bleibt also weiter spannend!

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