Junior Science Slam – Die „Wildcard“ bleibt im eigenen Haus

KKG-Duo räumt beim Junior Science Slam ab – Jetzt geht es zum „großen“ Wettbewerb nach Gendorf

Altötting. Komplexe naturwissenschaftliche Vorgänge innerhalb von zehn Minuten laienverständlich zu erklären, das Ganze auch noch unterhaltsam. Dieser Aufgabe haben sich am Donnerstagabend zwölf Schüler aus sechs Schulen am König-Karlmann-Gymnasium gestellt. Beim zweiten „Junior Science Slam“ ging es für die Nachwuchs-Wissenschaftler aus zwei Landkreisen nicht nur um Ruhm und Ehre, sondern auch um die Teilnahmeberechtigung beim „großen“ Science Slam im Werk Gendorf in zwei Wochen.
Das Prinzip ist einfach und doch anspruchsvoll. Weil Chemie, Physik und Co. den Ruf haben, für den Großteil der Bevölkerung ein Buch mit sieben Siegeln zu sein, zielen Science-Slams bewusst auf den Spaßfaktor ab, so auch die Junior-Variante am KKG, die nach 2017 zum zweiten Mal stattfand.

Sechs staatliche Gymnasien aus zwei Landkreisen – KKG, Kumax und Aventinus (Burghausen), Schloss Ising, Heidenhain Traunreut und Hertzhaimer Trostberg – schickten neben ganzen Busladungen voller Unterstützer jeweils ein Zweierteam ins Rennen um die Gunst des Publikums und die „Wildcard“ des Chemieparks Gendorf. Die Themenbreite reichte vom Vergleich zwischen chemischen Vorgängen und einem Date über die Wirkung verschiedener Schmerzmittel, veranschaulicht an einer verlorenen Schlacht, bis hin zu den genauen Vorgängen beim Tätowieren und der Frage, weshalb Schafe bei Homer grundsätzlich grün und das Meer weinrot sind.

Riefen die Teilnehmer-Duos damit bei den Zuhörern mal mehr, mal weniger Begeisterung hervor, war die Gewinnersuche am Ende eine weitgehend eindeutige Sache: Mit ihrer sowohl humorvoll als auch gekonnt und souverän vorgetragenen Erklärung, auf welche Weise alkoholfreies Bier hergestellt werden kann, ließen Johannes Barth und Korbinian Dausel vom KKG die Konkurrenz deutlich hinter sich. 36 Prozent der Zuschauer- und der Jurorenstimmen konnten die „Hausherrn“ auf sich vereinen – der klare Sieg und damit auch die Möglichkeit, am 1. Februar beim Gendorfer Science Slam gemeinsam mit den „Profis“ auf einer Bühne zu stehen, wenngleich außer Konkurrenz.

Quelle: Text: ckl – ANA vom 19.01.2019, Beitragsbild: Kleiner

Den gesamten Artikel könnt ihr hier lesen: Artikel Junior Science Slam

 

Auch die Süddeutsche Zeitung hat in ihrer Wochenendausgabe über den Junior Science Slam berichtet. Den Artikel seht ihr hier:

Weitere Infos zum Science Slam findet ihr unter Gendorfer Science Slam

 

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