Eine Million Euro für die Chemie-Lehre

24.01.2014 Das Förderwerk der Branche stellt auch 2014 zusätzliche Mittel für eine bessere Lehre im Chemiestudium zur Verfügung. Die Finanzspritze soll dazu beitragen, dass die experimentelle Ausbildung von Chemikern mit den Anforderungen der Berufspraxis und aktuellen Entwicklungen Schritt hält. Gefördert werden daher Geräte für solche Versuche in den Laborpraktika, die eine echte Neuerung darstellen.

Der Fonds der Chemischen FCI_LOGO_SW_72_01Industrie (FCI), das Förderwerk der Branche, stellt auch in diesem Jahr zusätzliche Mittel in Höhe von 1 Million Euro für eine bessere Lehre im Chemiestudium an den Universitäten zur Verfügung. Damit soll die inhaltlich-konzeptionelle Modernisierung der Praktika unterstützt werden. FCI-Geschäftsführer Dr. Gerd Romanowski: „Unsere Finanzspritze soll helfen, dass die experimentelle Ausbildung von Chemie-Studierenden mit den Anforderungen der Berufspraxis Schritt hält und aktuelle Entwicklungen in Wissenschaft, Technik und Industrie aufgreift.“ Um die Gelder können sich die Chemiefachbereiche der Universitäten bewerben und damit Geräte für neue Versuche in Laborpraktika kaufen. Die Obergrenze der Förderung beträgt 100.000 Euro je Fachbereich, vorausgesetzt der Antrag überzeugt die Gutachter. Denn es werden nur echte Neuerungen in der experimentellen Chemikerausbildung gefördert. Deutschland kann so seinen guten Ruf als Chemie-Studienstandort weiter festigen und im internationalen Bildungswettbewerb an Attraktivität gewinnen, ist Romanowski überzeugt. „Eine hohe Qualität der Ausbildung junger Chemiestudenten in Deutschland ist uns ein großes Anliegen, daher engagiert sich der Fonds auch 2014 wieder mit dieser Sondermaßnahme“, so der FCI-Geschäftsführer.

Quelle: www.vci.de