Industriepolitik

Deutschland ist eine Industrienation. Unser Wohlstand, also stabile Sozialsysteme, ein gutes Bildungssystem, gute Kaufkraft in der Bevölkerung und am Ende auch Rechtstaatlichkeit, Sicherheit und sozialer Frieden, ist abhängig von einer gewinnerwirtschaftenden, wertschöpfenden Industrie. Die Industrie und die nach- und vorgelagerten Dienstleistungsunternehmen bieten vielen Menschen gut bezahlte Arbeit und Lebensunterhalt.

 

Es ist wirklich höchste Zeit, den Wertbeitrag der Industrie – allen voran den der chemischen Industrie – für unseren Wohlstand und unsere soziale Sicherheit zu erkennen und dafür zu werben. Wir brauchen “mehr Wertschätzung für Wertschöpfung” – und das heißt zu begreifen, dass eine investierende und produzierende, also Werte schaffende Industrie, die auch Gewinne erzielt, mit all ihren Wertschöpfungsketten Wohlstandsfaktor Nummer Eins ist!

 

Wir brauchen eine kluge und nachhaltige Industriepolitik, die ressortübergreifend die Belange der Industrie ernst nimmt, die gute Ausgangslage erkennt und sie als Basis für den Erhalt unseres Wohlstands versteht. Dazu gehört auch, Rahmenbedingungen zu schaffen und zu erhalten, die es den Unternehmen ermöglichen, ihre Leistung zu bringen und erfolgreich zu sein.

 


 

Weitere Positionen zur Industriepolitik

Broschüre “Den Industrie- und Chemiestandort Deutschland sichern

Initiative “Industrieland Deutschland stärken”: Botschaften-Forderungen; Daten-Fakten

Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP): Botschaften-Forderungen; Daten-Fakten

Handelspolitik: Botschaften-Forderungen; Daten-Fakten

Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung: Botschaften-Forderungen; Daten-Fakten

Digitalisierung: BAVC-Position_Digitalisierung und Industrie 4.0

 


 

Artikel und Beiträge zur Industriepolitik:

Energie: Interview mit dem Vorsitzenden der Bayerischen Chemieverbände, Dr. Günter von Au

In Sorge um Basis von Wirtschaft und Wohlstand

Erstellt von "Artikel 06. April 2019 - Alt-Neuöttinger Anzeiger"

Dr. Günter von Au, Vorstandsvorsitzender der Bay. Chemieverbände, zu sich abzeichnenden Problemen beim Strom

München/Region. Drohende Engpässe in Qualität und Quantität der Stromversorgung, aber auch absehbare Preissteigerungen für die stromintensiven Chemiebetriebe der Region mit ihren rund 20 000...
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Energie: Nachbarschaftsgespräch der InfraServ Gendorf

Energie ist das Mega-Thema

Erstellt von "Artikel 29. März 2019 - Alt-Neuöttinger Anzeiger"

Größte Herausforderung für die chemische Industrie: Sichere und wettbewerbsfähige Stromversorgung

Burgkirchen. Zuverlässige Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen ist für energieintensive Unternehmen wie Vinnolit von existenzieller Bedeutung. Deswegen plagen die Industrie im Landkreis Sorgen um die Zukunft. Das war auch Thema beim gut besuchten...
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Energie: Appell an die Politik

Nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen

Erstellt von "Artikel 21. März 2019 - Passauer Neue Presse"

Zu den Sorgen um die Entwicklung im Energiesektor und bei den Strompreisen betonte Dr. Staudigl: Zu befürchten sei wohl, dass die Strompreise in Deutschland deutlich nach oben gehen werden. Das sei als Folge des Ausstiegs...

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Energie: Bilanzpressekonferenz der Wacker Chemie AG

Wacker: Investition und offene Drohung

Erstellt von "Artikel 21. März 2019 - Passauer Neue Presse"

Über 400 Mio Euro für Burghausen – Stromrisiko: Poly-Verlagerung nach USA ist Option

München. Mit leicht gesteigertem Umsatz, aber unter der eigenen Prognose beim EBITA, hat die Wacker Chemie, wie bereits kurz berichtet, das Geschäftsjahr 2018 abgeschlossen. In der aktuellen Bilanzpressekonferenz...
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Energie: Strom und die Angst vor dem Absturz

Strom und die Angst vor dem Absturz

Erstellt von "Artikel 19. März 2019 - Passauer Neue Presse"

Region: Zukunft hängt an sicherer Stromversorgung zu wettbewerbsfähigem Preis - Chemiedreieck benötigt fast 1 Prozent des gesamten deutschen Strombedarfs

München/Region. „Ohne Strom kein Wohlstand.“ Unter dieser Schlagzeile berichtete Heimatwirtschaft vor zwei Jahren über die Sorgen der Chemischen Industrie...
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Rückschlag für das Chemiegeschäft

Bericht des VCI zur wirtschaftlichen Lage der Branche im 4. Quartal 2018
  • Sondereffekt lässt Produktion um 10 Prozent gegenüber Vorquartal sinken
  • Chemikalienpreise steigen leicht um 0,4 Prozent
  • Branchenumsatz geht 3,1 Prozent zurück
  • Ausblick: Geschäfte werden schwieriger
Das Jahr 2018 ist für die chemisch-pharmazeutische Industrie wie erwartet mit einem sehr schwachen vierten Quartal zu Ende gegangen. Das...
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