Rekord beim Ausbildungsplatzangebot der bayerischen Chemie – erstmals über 1.000 neue Ausbildungsplätze

Mit 1.034 neuen Ausbildungsplätzen haben die Mitgliedsunternehmen in der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Bayern ihr Lehrstellenangebot auf einen Rekordwert gesteigert. Seit Einführung des Tarifvertrages „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ im Jahre 2003 ist dies eine Erhöhung um satte 27 Prozent.

Ging es bei der Vereinbarung mit unserem Sozialpartner zu Beginn vor allem noch um eine „Selbstverpflichtung“ unserer Branche zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit nach dem Grundsatz „Ausbildung geht vor Übernahme“, so liegt der Schwerpunkt heute, in Zeiten des Fachkräftemangels, klar auf der Sicherung des eigenen Fachkräftenachwuchses.

Aber nicht nur das Angebot an neuen Ausbildungsplätzen ist weiter gewachsen. Auch die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten, die von den Tarifvertragsparteien im Ausbildungstarifvertrag empfohlen wird, hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt.

Lag dieser Wert in 2014 noch bei 37,8 Prozent, so konnte er im Jahr 2018 auf über 57 Prozent gesteigert werden. Insgesamt wurden somit mehr als 96 Prozent der übernahmewilligen Auszubildenden – zunächst befristet oder sofort unbefristet – übernommen.

Die chemisch-pharmazeutische Industrie in Bayern bietet mit ihren vielfältigen, modernen und abwechslungsreichen Ausbildungsberufen damit eine attraktive und zukunftsträchtige Einstiegsmöglichkeit in die industrielle Arbeitswelt einer hochinnovativen Branche.

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