„Angst essen Fortschritt auf“ – EuGH-Urteil zu Genome Editing

Dass Meinungen und Ängste statt Fakten und Wissen kein guter Nährboden für Innovationen und Fortschritt sind, musste man in der Vergangenheit immer wieder erleben. Und wenn soziale Wohltaten nach dem Gießkannenprinzip, die vor allem die nächsten Generationen belasten, wichtiger sind als beispielsweise eine konsequente steuerliche Forschungsförderung, die unsere wirtschaftliche Zukunft sichert, dann läuft etwas grundsätzlich schief.

Denn die großen Herausforderungen am Horizont, z.B. auf den Feldern Energie, Klimaschutz, Mobilität, Gesundheit oder Ernährung, sind ohne naturwissenschaftlich-technische Innovationen und deren Akzeptanz in der Bevölkerung nicht zu meistern.

Kritisch wird das Ganze, wenn sich ein Land, dessen Wohlstand von Innovationen abhängt, an die Spitze der „Angstbewegung“ setzt. Mit seinem Urteil zu neuen Methoden der Gentechnik wie der „Genschere“ Crispr/Cas hat nunmehr auch der EuGH den Boden der wissenschaftlichen Fakten verlassen und sich auf ein von diffusen Ängsten getriebenes Bauchgefühl gestützt.

Angst ist somit keine allein deutsche Krankheit mehr!

Deutschland und Europa hätten die neue Technik dringend gebraucht, um zum Beispiel den Folgen eines Klimawandels zu trotzen. Mit der Überregulierung dieser neuen Technik ist auch hier wieder einmal eine Chance vertan!

Wenn Sie mehr über Genome Editing und die großen Möglichkeiten dieser neuen Technologie erfahren möchten: www.vci.de/top-themen/gene-editing-2.jsp oder auch www.transgen.de/aktuell/2711.gentechnik-genome-editing-eugh-politik.html

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