Reges Interesse an der Bayerischen Chemie

ChemDelta Bavaria im Dialog mit der bayerischen SPD in Hirschaid

Hirschaid/Burgkirchen. Erstmalig nahm die Initiative ChemDelta Bavaria an der Wirtschaftsausstellung im Rahmen des SPD-Landesparteitags in Hirschaid bei Bamberg teil. Dabei informierten Vertreter der Initiative im Gespräch mit den SPD-Politikern über die regionalen, nationalen und internationalen Herausforderungen der chemischen Industrie.

Einen Schwerpunkt in den zahlreichen Gesprächen nahm das Thema Energie ein. Die Unternehmensvertreter warben um Unterstützung: Angesichts der dramatisch günstigeren Strom- und Gaskosten in den USA ist die sichere, unterbrechungsfreie und umweltverträgliche Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen eine unverzichtbare Grundvoraussetzung für die energieintensiven Industrien im Bayerischen Chemiedreieck. Gerade die Netzstabilität und der Ausbau eines tragfähigen Netzes, das angesichts des verstärkten Mix von erneuerbaren Energien mit neuen Anforderungen konfrontiert werde, seien deshalb von großer Bedeutung.

Daneben war auch die Verkehrsinfrastruktur ein zentrales Thema in den Gesprächen.
Viele Politiker nutzen die Möglichkeit zum Informationsaustausch und begrüßten, dass sich die Initiative als einer von wenigen Wirtschaftsvertretern durch die Präsenz auf dem Parteitag dem gesellschaftspolitischen Dialog öffnete. Gespräche gab es mit vielen ranghohen SPD-Politikern wie dem Landesvorsitzenden Florian Pronold, dem Fraktionsvorsitzenden Markus Rinderspacher oder der Generalsekretärin der Bayern-SPD, Natascha Kohnen, den regionalen Abgeordneten Dr. Bärbel Kofler (MdB), Ewald Schurer (MdB) und Günther Knoblauch (MdL) sowie zahlreichen weiteren Abgeordneten und Delegierten.

 

Quelle: ChemDelta Bavaria