Günstiger Grünstrom fürs Klima

Im Rahmen der vbw-Veranstaltung "Eine starke Wirtschaft für den Green Deal" referierte Dr. Christian Hartel (Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Chemieverbände und Vorstand der Wacker Chemie AG) in seiner Keynote sowohl über die Rolle der chemisch-pharmazeutischen Industrie als #Lösungsindustrie für viele Herausforderungen unserer Zeit, als auch über die Rahmenbedingungen, die nötig sind, um diese Rolle auch wahrnehmen zu können. Sein Credo für einen konstruktiven Green Deal: Günstiger Grünstrom für die Industrie ist der Schlüssel zum Erfolg - zum Erhalt von Wohlstand und Arbeitsplätzen, aber gleichzeitig auch Voraussetzung für effektiven Klimaschutz.

Der Vortag von Dr. Hartel beginnt bei Minute 14:30 und dauert etwa 15 Minuten:

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20201028_PD_Brüssel from bayme vbm vbw on Vimeo.

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vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt erklärte zu Beginn, dass die bayerische Wirtschaft hinter dem europäischen Ziel stehe, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Damit der europäische Green Deal seine Wirkung erzielt, seien neben der Vision aber auch Realitätssinn und Augenmaß gefragt.

Hubert Aiwanger MdL, stellvertretender bayerischer Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, betonte in seinem Videobeitrag die Notwendigkeit des nachhaltigen Wandels, forderte die EU jedoch auf, bei der Schaffung der Rahmenbedingungen realistisch zu bleiben. Kritisch zu betrachten seien vor allem der geplante Grenzausgleichsmechanismus und die Regulierung zu Sustainable Finance.

Nach dem Videobeitrag des Wirtschaftsministers und der anschließenden Keynote unseres Vorstandsvorsitzenden diskutierten Dr. Christian Hartel, die beiden Europaabgeordneten Henrike Hahn (Die Grünen/EFA) und Christian Doleschal (CSU/EVP), Antoine Colombani, Mitglied im Kabinett von Frans Timmermanns, sowie die stellvertr. Hauptgeschäftsführerin der vbw, Christine Völzow, über Carbon Leakage und Grenzausgleichsmechanismen, Sustainable Finance, EU-Förderprogramme, Wettbewerbsfähigkeit und Bürokratie.

Moderiert wurde die Diskussion von Andreas Bachmann, Leiter der Redaktion „Rundschau und Landesberichte“ im BR Fernsehen.