Chemische Industrie unterstützt 3. Startbahn

Die Entscheidung zum Bau der dritten Start- und Landebahn in München muss aus Sicht der Bayerischen Chemieverbände jetzt getroffen werden. Der Bau der dritten Bahn ist ein wichtiger Schritt zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, ein klares Signal für Investoren und eine Investition in die Zukunft Bayerns. Die bayerische Chemie bekennt sich daher klar zum Bau der dritten Start- und Landebahn am Münchner Flughafen.

Seit rund zehn Jahren laufen die Planungen zum Bau einer dritten Start- und Landebahn am Münchener Flughafen. Noch vor zwei Jahren hat die Stadt München in einem Volksentscheid gegen den Ausbau votiert. Dieses Votum ist mittlerweile nicht mehr bindend und auch alle anderen rechtlichen Fragen sind von Gerichten geklärt und entschieden. Die Flughafengesellschaft will bauen und könnte es jetzt auch. Lediglich der Beschluss der Gesellschafter des Flughafens fehlt. Gesellschafter sind die Stadt München und – mehrheitlich – der Freistaat Bayern. Damit ist die Entscheidung zum Bau eine rein politische Entscheidung.

Die Bayerischen Chemieverbände bekennen sich vor diesem Hintergrund klar zu einem Ausbau des Flughafens, einer Erhöhung der Kapazität und zum Bau einer dritten Start- und Landebahn.

Die dritte Startbahn ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt, das für unsere Wirtschaftsregion unerlässlich ist, weil sie die wirtschaftliche Entwicklung Bayerns als Industrieland insgesamt und damit den Wohlstand Bayerns auch in der Zukunft betrifft. Mutige und weitsichtige Entscheidungen für Investitionen in Infrastruktur waren und sind die Voraussetzung für die Ansiedlung neuer Unternehmen, Wirtschaftswachstum, das Entstehen zigtausender neuer Arbeitsplätze und den damit verbundenen Wohlstand, den die Menschen heute in Bayern genießen.

Ob diese Erfolgsgeschichte Bayerns für die Zukunft fortgeschrieben wird, hängt entscheidend davon ab, wie sich Bayern im internationalen Wettbewerb um attraktive Wirtschaftsstandorte positioniert. Die Entscheidung für den Bau einer dritten Startbahn ist ein strahlkräftiges Element dieser Positionierung. Sie ist Teil unserer Generationenverantwortung und eine Investition in die Zukunft.

Nicht nur die betroffenen Airlines, sondern auch die Unternehmenszentralen im In- und Ausland beobachten sehr genau, wie sich Bayern beim Ausbau von Infrastruktur verhält.

Bayern und die bayerische Wirtschaft profitieren in ganz besonderem Maße vom internationalen Drehkreuz am FJS-Flughafen. Die „Hub-Funktion“ bietet große Chancen für Deutschland und Bayern, die es so sonst fast nirgends in Europa gibt. Die Passagierzahlen in München wachsen stetig an und auch die Zahl der Flugbewegungen wird – wenn es die Kapazität zulässt – weiter wachsen. Dass München ein Drehkreuz mit sehr vielen und sehr guten internationalen Verbindungen ist, ist ein Standortfaktor, den wir nutzen und weiter ausbauen müssen.

Wir dürfen diesen Standortvorteil und die sich daraus ergebenden Chancen für die zukünftige Entwicklung des Industrielands Bayern nicht verspielen. Es kommt darauf an, jetzt die Entscheidungen zu treffen, die Wirtschaftswachstum in 5 und 10 Jahren ermöglichen und fördern.

Dazu gehört der Bau der dritten Start- und Landebahn am Münchener Flughafen. Die bayerische Chemie unterstützt daher eine Entscheidung für die dritte Bahn.

Weitere Informationen zu den Argumenten, zu weiteren Befürwortern und zum aktuellen Stand finden Sie unter www.gutfuerbayern.de

 

Foto: Flughafen München GmbH