Chemie zum Anfassen – der Schülertag der Fakultät für Chemie und Pharmazie in Würzburg

Reges Treiben herrschte am Samstag, den 17. Mai 2014 im Zentralbau Chemie, als rund 50 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 12 aus den unterschiedlichsten Gymnasien den „Schülertag Chemie“ besuchten, den die Fakultät der Universität Würzburg wieder in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Chemieverbänden veranstaltete.

Dank des engagierten Einsatzes mehrerer Professoren, Dekanatsmitarbeitern, 30 studentischer Betreuer und der Unterstützung der Bayerischen Chemieverbände kann die Fakultät für Chemie und Pharmazie den ersten Schülertag des Jahres 2014 wieder als vollen Erfolg verbuchen.

Die rund 50 Schülerinnen und Schüler, welche für die Teilnahme am Schülertag teils Anreisezeiten von über einer Stunde in Kauf nahmen, hatten vormittags die Gelegenheit, im Hörsaal zwei Vorträge zu besuchen.

Der Tag startete nach einer Begrüßung durch Christine Büttner-Merz und Kwam Walton, von den Bayerischen Chemieverbänden mit einer spannenden Vorlesung von Prof. Dr. Matthias Lehmann, Professor für Organische Materialien an der Fakultät. Unter dem Titel "Elektrophilie von Carbonsäurederivaten und ihre Reaktion mit Nucleophilen - von Zellwänden und Karotten zu flüssigen Kristallen" erfuhren die Schülerinnen und Schüler jede Menge Interessantes. Dr. Peter Fischer stellte anschließend die verschiedenen Studiengänge vor, die an der Fakultät für Chemie und Pharmazie angeboten werden.

Nach der Mittagspause ging es dann ins Labor ins neue Praktikumsgebäude, wo die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen selbst experimentieren durften. Hier erwarteten sie weder "Kochrezepte" noch "Zuschau-Stationen", sondern die in Würzburg mittlerweile etablierten "Egg-Races" - chemische Tüftelaufgaben, bei denen die Schülerinnen und Schüler selbstständig an der Lösung eines bestimmten Problems arbeiten. Vorbereitet und betreut wurde der Labor-Nachmittag von einem Team um den Didaktik-Professor Dr. Ekkehard Geidel.

Dass der Schülertag auch bei den Schülerinnen und Schülern richtig gut ankam, zeigte die abschließende Evaluation. Sowohl auf die Vorträge als auch den experimentellen Teil erhielt die Fakultät beinahe ausschließlich sehr positives Feedback.