„Initiative pro Titandioxid“ warnt vor Gefahren einer Einstufung von Titandioxid – drei Videos klären auf

Titandioxid ist das am häufigsten verwendete Weißpigment. Aufgrund seiner hervorragenden technischen Eigenschaften findet es breite Verwendung in fast allen Branchen und Wertschöpfungsketten: zum Beispiel in Farben, Lacken, Kunststoffen oder bei der Papierherstellung.

 

Frankreich hatte bei der Europäischen Chemikalienagentur ECHA eine harmonisierte Einstufung von Titandioxid als wahrscheinlich kanzerogen (Kategorie 1B) vorgeschlagen. Der Ausschuss für Risikobeurteilung (RAC) der ECHA hatte im Juni 2017 eine Einstufung als Krebsverdachtsstoff (Kategorie 2) empfohlen.

 

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) wie auch seine besonders betroffenen Mitgliedsverbände – darunter der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) und der Verband der Mineralfarbenindustrie (VdMi) – halten diese Empfehlung aus toxikologischer und epidemiologischer Sicht für nicht nachvollziehbar und beklagen eine ungerechtfertigte Stigmatisierung dieses wichtigen Industrierohstoffs. Daneben würde die Einstufung nicht zu einer Verbesserung im Gesundheits- und Umweltschutz beitragen, sondern hätte gravierende und unverhältnismäßig problematische Auswirkungen vielen Rechtsbereichen mit drastischen sozio-ökonomische Folgen.

 

Die Europäische Kommission prüft derzeit gemeinsam mit Experten aus den Mitgliedstaaten, ob sie einen entsprechenden Vorschlag zur Anpassung der CLP-Verordnung an den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt (ATP) vorlegen soll. Die politische Entscheidung zum Einstufungsvorschlag liegt dann im nächsten Schritt beim REACH-Regelungsausschuss, einem Gremium bestehend aus EU-Kommission und nationalen Ministeriumsvertretern.

 

Unmittelbar vor einer Entscheidung soll daher medial erneut auf diese bürokratische EU-Posse aufmerksam gemacht werden: Die Industrieverbände VdL, VdMi und TDMA haben in der „Initiative pro Titandioxid“ nun drei Videos produziert, um auf die Gefahren einer möglichen Einstufung von Titandioxid hinzuweisen und die Konsequenzen für die Branche zu verdeutlichen.

 

Auf der Seite https://initiative-pro-titandioxid.de/aktuelles-zu-titandioxid/ erklären die drei Filme anschaulich, was Titandioxid eigentlich ist, warum das Weißpigment sicher ist und was die Konsequenzen einer Einstufung wären.

 

Das Medienangebot ist zur Kommunikation mit Stakeholdern gedacht. Gerne können die (in deutscher und englischer Sprache verfügbaren) Clips auch auf Webseiten und Social-Media-Angeboten gepostet, geteilt und verlinkt werden, um so eine möglichst große Reichweite zu erzielen.

 

Hier geht es zu den Links:

 

  1. Video

https://initiative-pro-titandioxid.de/#about

 

  1. Video

https://initiative-pro-titandioxid.de/#titandioxid

 

  1. Video

https://initiative-pro-titandioxid.de/#sicherheit

 

Hier geht es zu den Videos in englischer Sprache: https://initiative-pro-titandioxid.de/2018/06/04/english/

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