„So möchte ich arbeiten“ – mehr Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung

Am 26.4.2017 hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. zusammen mit 31 Mitgliedsverbänden die Kampagne „So möchte ich arbeiten!“ gestartet.

Der VBCI ist Teil dieser Kampagne und unterstützt die Forderungen der vbw nach mehr Eigenverantwortung, mehr Flexibilität und weniger starren gesetzlichen Vorgaben bei der Arbeitszeitgestaltung.

Dabei geht es nicht um eine Erhöhung des Arbeitszeitvolumens! Kern der Forderung ist die Beseitigung der nicht mehr zeitgemäßen Begrenzung der täglichen Arbeitszeit auf zehn Stunden und eine Lockerung der pauschalen ununterbrochenen täglichen Ruhezeit von elf Stunden.

Orientierung bietet hier die Europäische Arbeitszeitrichtlinie, die eine Wochenarbeitszeit von maximal 48 Stunden und eine Ruhezeit innerhalb 24 Stunden von 11 Stunden vorgibt, ohne eine tägliche Höchstarbeitszeit festzulegen.

In einer modernen Arbeitswelt mit vielfachen Wünschen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach mehr Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung, muss es möglich sein, an einzelnen Tagen auch über zehn Stunden zu arbeiten. Hier gibt es eine Vielzahl von Beispielen, die nicht nur im Interesse der Unternehmen, sondern auch im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegen.

Ebenso muss es heutzutage einfach möglich sein, nach Dienstschluss eine kurze Mail an seinen Kollegen zu schicken, ohne dass die elf Stunden von vorne zu laufen beginnen. Das gleiche muss gelten, wenn Eltern z.B. mal früher nach Hause gehen, um den Sprössling von der Kita abzuholen und abends, wenn die Kinder im Bett sind, sich an den PC setzen, um noch eine Stunde zu arbeiten.

Um die Hemmnisse des Arbeitszeitgesetzes bei der Flexibilisierung der Arbeitszeit in der betrieblichen Praxis aufzuzeigen und Lösungen zu finden, haben das bayerische Arbeits- und Wirtschaftsministerium zu einem Branchendialog eingeladen, an dem wir ebenfalls teilgenommen haben.

 

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie unter www.so-moechte-ich-arbeiten.de