VCI-Studie analysiert Potenzial und Voraussetzungen für starke CO2-Minderung der Branche

Treibhausgasneutrale Chemie ist technologisch möglich

Die deutsche chemische Industrie kann ihren Ausstoß von Treibhausgasen mithilfe neuer Produktionstechnologien bis zur Mitte des Jahrhunderts fast vollständig reduzieren. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), erstellt durch die Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (DECHEMA) und das Beratungsunternehmen FutureCamp. Die Analyse untersuchte auch die Voraussetzungen, damit die Branche bis 2050 treibhausgasneutral werden kann: Neben der Entwicklung neuer Verfahren vor allem in der Basischemie sind dazu ein dauerhaft niedriger Industriestrompreis sowie erhebliche Mengen emissionsfreien Stroms aus erneuerbaren Quellen notwendig.

Die chemische Industrie unterstreicht mit dieser systematischen Analyse einmal mehr, dass sie sich als Zunkunfts- und #Lösungsindustrie dem Thema Klimaschutz ernsthaft widmet (#Chemie4Future).

Drei Entwicklungspfade analysiert

Die am 09.10.2019 vorgestellte Studie mit dem Titel „Auf dem Weg zu einer treibhausgasneutralen chemischen Industrie in Deutschland“ beschreibt die Entwicklung der nächsten Jahrzehnte anhand dreier unterschiedlicher Ambitionsniveaus – einem Referenzpfad, einem Technologiepfad und dem Pfad der Treibhausgasneutralität.

 

Notwendige Rahmenbedingungen

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass eine treibhausgasneutrale Chemie zwar technologisch möglich ist, allerdings nicht ohne die richtigen Rahmenbedingungen: Vor allem niedrige Strompreise sind für die Branche auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität unabdingbar – d.h. Stromkosten von maximal 4 Cent pro Kilowattstunde.

Detallierte Informationen sowie sämtiche Materialien, die bei der Vorstellung der Studie gezeigt wurden sind auf VCI-Online verfügbar.

Direktlinks zur Studie:

 

Mitglieder Login



 

Benutzername

Passwort

 

×