Industrie weiter stärken

Unsere starke Industrie hat Deutschland zum Wirtschaftsmotor Europas
gemacht und sichert seit langem unseren Wohlstand.

Aber: Statt das Industrieland Deutschland weiter zu stärken und die Rahmenbedingungen
für Investition, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit positiv zu gestalten, werden immer mehr Hürden aufgebaut.
Wenn wir nicht bald die Weichen in die richtige Richtung stellen, kann sich das Blatt ganz schnell wieder wenden. Richtige Richtung heißt: Rahmenbedingungen, die die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie stärken und nicht schwächen, weniger Planwirtschaft und mehr Marktwirtschaft, weniger Bürokratie und mehr Eigenverantwortlichkeit. Wir haben an einigen Stellen die Prinzipien unserer Wirtschaftsordnung, der Sozialen Marktwirtschaft, sträflich verletzt, z. B. im Gesundheitssystem und bei der Energiewende. Das muss korrigiert werden.
In der Politik und der Bevölkerung muss zudem wieder die Erkenntnis greifen, dass Deutschland für den Wohlstand eine starke Industrie benötigt, auch eine starke chemische Industrie. Denn wir sind als Schlüsselindustrie der Innovationsmotor für andere Branchen. Ohne die chemische Industrie geht es nicht.

Es ist allerhöchste Zeit, den Wertbeitrag der Industrie – allen voran den der chemischen Industrie – für unseren Wohlstand und unsere soziale Sicherheit zu erkennen und dafür zu werben.

Wir brauchen „mehr Wertschätzung für Wertschöpfung“ – und das heißt zu begreifen, dass eine investierende und produzierende, also Werte schaffende Industrie, die auch Gewinne erzielt, mit all ihren Wertschöpfungsketten Wohlstandsfaktor Nummer Eins ist!

Risiken beherrschbar zu machen und Chancen zu nutzen, gehört zum Kerngeschäft der chemischen Industrie und ist Basis jeder Innovation. Dies ist unsere Expertise. Wir sind Teil der Lösung und nicht des Problems! Dass dabei Umweltschutz und Nachhaltigkeit höchste Priorität haben, ist kein Widerspruch. Nur auf dieser Grundlage werden wir als Branche langfristig erfolgreich und zukunftsfähig sein.