Wacker Chemie AG Vorsitzender (Rudolf Staudigl) fordert im Handelsblatt-Interview international wettbewerbsfähigen Industriestrompreis

Wacker-Chemie-Chef: „Wir brauchen keine Subventionen, sondern preiswerten Strom“

Der Strompreis in Deutschland sei zu hoch, und das schade dem Klima, sagt Rudolf Staudigl. Der Wacker-Chemie-Chef fordert daher ein Eingreifen der Politik.

 

München: Der Chef von Wacker Chemie, Rudolf Staudigl, fordert deutlich niedrigere Strompreise für die Industrie in Deutschland. Das wäre dem Manager zufolge wichtig, um die einheimischen Firmen im globalen Wettbewerb zu stärken.

„In China wurden Anfang des Jahres die Strompreise um mindestens zehn Prozent gesenkt, um die Industrie zu entlasten. Unsere Strompreise sind bis zu viermal höher als die unserer chinesischen Wettbewerber, und sie steigen weiter durch den Kohleausstieg“, sagte Staudigl im Interview mit dem Handelsblatt.

Niedrigere Strompreise in Deutschland seien aber auch für die Umwelt gut. „Wenn wir die industrielle Fertigung nach China abwandern lassen, weil dort der Strom billig ist, hat das immense Folgen“, warnte Staudigl. Deutschland gebe nicht nur Zukunftstechnologie aus der Hand.

Es würden auch die CO2-Emissionen unter dem Strich massiv steigen, weil in China viel mehr mit Energie aus Kohle produziert werde und die Produktionsanlagen dort längst nicht so energieeffizient seien wie hierzulande.

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Das vollständige Interview lesen Sie hier.

Quelle: Handelsblatt, www.handelsblatt.com

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