3M ist Sieger des Responsible Care-Wettbewerbs 2017 in Bayern!

Die Jury hat entschieden:

Unter den sieben Projektbeiträgen aus Bayern hat sich 3M mit dem Standort der Dyneon durchgesetzt.

3M am Standort Burgkirchen überzeugt mit Up-Cycling voll fluorierter Kunststoffe

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Bayerischen Chemieverbände am 07.07.2017 in München ehrte der Vorsitzende des Vorstands, Dr. Günter von Au, alle sieben VCI Mitgliedsunternehmen, die sich mit ihren Projekten der RC-Jury in Bayern präsentiert haben.

Walter Vogg, Hauptgeschäftsführer des VCI-LV Bayern, Albert Franz, Mainsite GmbH & Co.KG, Dr. Günter von Au, Vorstandsvorsitzender des VCI-LV Bayern, Dr. Thomas Schöttle, 3M und Dr. Mirja Wehner, VCI-LV Bayern

Siegerehrung des bayerischen RC-Wettbewerbs 2017: v.l.n.r., Walter Vogg, Hauptgeschäftsführer VCI-LV Bayern, Albert Franz, Mainsite GmbH & Co.KG, Dr. Günter von Au, Vorstandsvorsitzender VCI-LV Bayern, Dr. Thomas Schöttle, 3M und Dr. Mirja Wehner, VCI-LV Bayern

Sieger des diesjährigen Wettbewerbs auf Landesebene ist das Unternehmen 3M am Standort Burgkirchen im Chemiepark Gendorf.

Mit dem Projekt

Up-Cycling von voll fluorierten Kunststoffen – Circular Integration to closing the loop

stellt 3M eine Pilotanlage vor, mit der jährlich bis zu 500 Tonnen voll fluorierten Kunststoffabfalls zu Tetrafluorethen Monomeren gewandelt werden können, die wieder als Rohstoff zur Herstellung neuer Fluorpolymere dienen.

 

„Der Gedanke der Kreislaufwirtschaft hat dieses Projekt zu einer Innovation werden lassen. Damit hat es unsere unabhängige Jury im besonderen Maße überzeugt", so Dr. von Au über das erfolgreiche Projekt der Firma 3M.

Das Siegerprojekt geht nun im Bundeswettbewerb an den Start, der durch den VCI in Frankfurt ausgetragen wird. Der RC-Bundessieger wird im Rahmen der VCI-Mitgliederversammlung am 29.09.2017 in Frankfurt geehrt werden.

 

Zum besten Beitrag aus dem Mittelstand hat die Fachjury das Projekt der Mainsite GmbH & Co.KG gekürt

Die Gemeinschaftskläranlage Bayerischer Untermain GmbH (50% im Eigentum der Mainsite GmbH & Co.KG , 50% im Eigentum des Abwasserzweckverbands Main-Mömling-Elsava) hat zum Recycling von Zink eine Klärschlammverwertungsanlage gebaut, die insbesondere durch synergistische Nutzung von Stoffstromkombinationen über Werks- und Branchengrenzen hinaus als Projekt mit großem Beispielcharakter bewertet wurde.

Die Mainsite GmbH & Co.KG stellt sich nun im Bundeswettbewerb den Mittelstandssiegern aus den anderen Landesverbänden. Auch das bundesweite beste Projekt aus dem Mittelstand wird auf der Mitgliederversammlung im September geehrt.

 

Ehrung der RC-Teilnehmer

Ehrung der bayerischen RC-Teilnehmer: Walter Vogg (VCI-LV Bayern) , Horst Wörner (Kelheim Fibres), Dr. Richard Moll und Dr. Ralf Hortsch (Clariant), Albert Franz (Mainsite), Christoph Andrée (Rudolf), Josef Bauer und Thomas Haderer (Roche Diagnostics), Dr. Günter von Au (VCI-LVBayern), Dr. Jutta Matreux (Wacker), Dr. Thomas Schöttle (3M)

 

Die unabhängige Fachjury hatte keine leichte Aufgabe: Alle sieben Projektbeiträge wurden als Beispielprojekte für besonders verantwortungsbewusstes Handeln bewertet

 

Jury des bayerischen RC-Wettbewerbs: Prof. Dr. Armin Reller, Lehrstuhlinhaber für Ressourcenstrategie und Vorstandssprecher des Wissenschaftszentrum Umwelt der Universität Augsburg, Otto Bischlager, Ministerialrat und Leiter des Referats für Abfallbeseitigung und Ressourceneffizienz im Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Jens Forberger, Leiter der Forschungsgruppe „Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz“ am Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT in Pfinztal

Die RC-Juroren nach der Jurysitzung am 15. Mai 2017 im Chemieverbandshaus: Prof. Dr. Armin Reller, Otto Bischlager und Jens Forberger

Prof. Dr. Armin Reller, Lehrstuhlinhaber für Ressourcenstrategie und Vorstandssprecher des Wissenschaftszentrums Umwelt der Universität Augsburg, Otto Bischlager, Ministerialrat und Leiter des Referats für Abfallbeseitigung und Ressourceneffizienz im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und Jens Forberger, Leiter der Forschungsgruppe „Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz“ am Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT in Pfinztal hatten die Qual der Wahl: Die Jury des bayerischen RC-Wettbewerbs 2017 traf sich am 15. Mai 2017 im Chemie Verbandshaus und wägte die positiven Aspekte der sieben Projektbeiträge in ausführlicher Diskussion fachkundig gegeneinander ab.

Ausschlaggebend für die Fachjuroren waren insbesondere:

  1. Qualität und Kreativität der Projektidee
  2. Wirkbreite und -tiefe des Projekts
  3. Vorbildcharakter und Eignung als Beispiel

 

 

Durch die Kooperation mit Werner und Mertz GmbH kann Clariant Produkte (Deutschland) GmbH das Bewusstsein für nachhaltige chemische Erzeugnisse direkt an den Endverbraucher tragen.

sunliquid® Bioethanol aus Stroh ersetzt im  Frosch® Bio-Spiritus Multiflächenreiniger herkömmlichen Ethanol. So wird der Verbraucher in den Dialog zu nachwachsenden Rohstoffen und bio-basierten Chemikalien eingebunden.

 

Integrierte Produktpolitik ist die Stärke des Projekts von Kelheim Fibres GmbH.

Umfangreiche Studien zeigen, dass sich Feuchttücher, die aus von Kelheim Fibres entwickelten Kurzschnittfasern hergestellt werden, im Abwasser auflösen: "Flushable Wipes". Regelmäßig auftretende Verstopfung Pumpen in Abwassersystemen werden dadurch vermieden. Das Produktdesign birgt damit ein enormes Einsparungspotenzial von Energie und Instandhaltungskosten.

 

Mit einer umfangreichen Erweiterung der technischen Infrastruktur am Standort Penzberg zeigt Roche, dass eine Optimierung der Energieeffizienz auf über 95 % möglich ist.

Mit Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, gasbetriebenben Motoren auf dem neuten Stand der Technik, selbst erzeugtem Biogas und zusätzlichen innovativen Ideen nutzt Roche Diagnostics den Ausbau in Penzberg zur Optimierung der Energieeffizienz und demonstriert dies im Projekt mit Best-Practice-Charakter.

 

Rudolf GmbH hat eine umweltfreundliche Methode zur Ausschleusung von Schadstoffen entwickelt, die zudem noch Erdgas als Brennstoff teilweise ersetzt.

Isopropyacetat-Destillate werden bislang als Sonderabfall entsorgt. Zukünftig können sie  bei der Rudolf GmbH in einer Nachverbrennungsanlage zur Abluftreinigung als Brennstoff genutzt werden.

 

Durch die Chlor-HCl-Verbundproduktion bei der Wacker AG am Standort Burghausen werden die Ressourceneffizienz gesteigert und die Umweltbelastung verringert.

Der Gefahrstoff Chlorwasserstoff wird in der Verbundproduktion in Burghausen im geschlossenen Kreislauf geführt, was potenziell gefährliche Transporte vermeidet und Emissionen reduziert. Über den Stoffverbund werden dabei sowohl Chlorwasserstoff als auch ein Teil der aufgewendeten Energie in Form von Heizdampf zurückgewonnen. So kann gleichzeitig die Energieeffizienz erhöht werden.

 

 

 

Hier erfahren Sie mehr über Responsible Care

 

Hier können Sie die Responsible Care-Leitlinien nachlesen.

Informationen zu den sechs Responsible Care-Handlungsfeldern Umweltschutz, Produktverantwortung, Arbeitssicherheit/Gesundheitsschutz, Anlagensicherheit/Gefahrenabwehr, Transportsicherheit und Dialog finden Sie im
Chemie Report spezial: 25 Jahre Responsible Care in Deutschland.

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